13. Internationale Zahntechniker Lehrlingstage

Bevor ich anfange die 4 Tage zu beschreiben, möchte ich sagen, dass es eine tolle Erfahrung war und ich es jederzeit wiederholen würde.

Also, am Sonntag ging es schon um 11 Uhr am Berliner Hauptbahnhof  los.

Eigentlich sollte die Zugfahrt knapp fünf Stunden dauern, aber wir hatten typischerweise Verspätung! Am Frankfurter Hauptbahnhof wurden wir freundlich empfangen und sind von dort mit dem Bus direkt in die Jugendherberge gefahren. Dort wurden wir ebenfalls freundlich empfangen und in den Ablauf der nächsten Tage eingewiesen. Jeder erhielt einen Hefter mit seiner persönlichen Planung der Workshops.

Nach dem wir schnell unsere Zimmer in Augenschein genommen hatten, ging es direkt zum Abendbrot. Im großem und ganzen war die Unterkunft und das Essen in Ordnung, Jugendherberge!!! Es ging sofort im Saal weiter, wo sich die Organisatoren und Verantwortlichen vorstellten und noch mal einen Überblick der nächsten Tage gaben.

Danach sind wir geschlossen losgezogen um den Abend gemeinsam Revue passieren zulassen. Am Montag referierten 3 Personen, zum einen ein Zahntechniker, der über die wichtige Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker sprach. Zum anderen hielt eine Frau Dr. Bimler über Gebissformer einen Vortrag und ein ehemaliger Zahntechniker, der die Möglichkeiten nach der Ausbildung erläuterte.

Danach ging jeder zu seinem ersten Workshop. Mein erster Workshop war Kieferorthopädie. Sehr interessant! Wir haben begonnen mit Klammern biegen, was sich als noch komplizierter als in der Zahntechnik herausstellte. Doch nach ein paar Mal ging es schon besser! Zum Schluss haben wir dann noch Kunststoff aufgetragen, per Streuverfahren. So war unsere Kieferorthopädische Versorgung (Zahnspange) fertig (13- 18 Uhr).

Nach dem Abendessen wurde von den Schülern aus Frankfurt ein Abendprogramm angeboten und wir haben uns denen angeschlossen.

Am Dienstag ging es schon sehr früh für alle los, manche mussten zu ihrem Workshop ein Stück fahren, mein erster Workshop fand aber in der Bergiusschule nebenan statt. Um 9 Uhr begann dann der Kurs von Merz Dental, Individuelle Frontzahngestaltung und – aufstellung. Danach habe ich den Workshop von Gramm besucht - Herstellung einer Galvanokrone und einer Friktionserneuerung. Mir hat der Kurs gut gefallen, da wir im Labor genau diese Technik haben und deshalb war es schön zu wissen wie das alles funktioniert.

Und zum Schluss hatte ich noch den CAD – CAM  Kurs, bei dem das ,,Everest System“ vorgestellt wurde und welche Möglichkeiten es gibt damit zu arbeiten.

Diesen Abend wollten wir mit den Frankfurtern auf die Aussichtsplattform, die leider schon zu hatte, doch die ,,Skyline“ war bei Nacht schön anzusehen.

Am Mittwoch haben wir morgens von 9- 12 Uhr einen Stadtrundgang gemacht und einiges von Franfurt erfahren und gesehen. Danach sollte eine riesige Überraschung auf uns warten. Wir wurden in Bussen untergebracht und in zwei Gruppen geteilt. Die eine machte eine Weinprobe in den Weinbergen und die andere machte eine Besichtigung des Klosters Ebersbach. Danach wechselten wir. Nach unserer Weinprobe haben wir uns alle in dem Haus des Weingutes getroffen und beim Wein und Abendbrot das Kulturprogramm beendet.

Anschließend sind wir gegen 21 Uhr in der Jugendherberge eingetroffen und haben dann den letzten Abend mit den ,,Einheimischen“ verbracht und sind durch Frankfurt gezogen. Donnerstag mussten wir dann die Zimmer um 9.30 Uhr verlassen haben und zum Bahnhof fahren. Um 11 Uhr ging es dann zurück nach Berlin, wo wir gegen 16 Uhr eingetroffen sind. Also abschließend noch mal, es war echt eine tolle Sache, wir haben viel Neues erfahren und Kontakte zu anderen Zahntechnikern geknüpft, und das nicht nur zu deutschen, denn es waren auch Italiener und Dänen dort.

Also in diesem Sinne vielen Dank…